Die Bienen der Lebenshilfe Wien

In der Tagesstruktur in der Schuhfabrikgasse setzen wir uns mit unseren Bienenstöcken für den Erhalt von Insekten ein.

Es gilt den Kollaps der Ökosysteme aufzuhalten. Dabei spielen Bienen eine große Rolle. Denn ohne ihre Bestäubungsleistung gäbe es nahezu keine Blumen und kein Obst und Gemüse“, betont Robert Jez. Er ist seit mehr als 20 Jahren fachlicher Begleiter in der Lebenshilfe in Wien-Liesing, glühender Klimaschützer und Fan des Superorganismus Biene.

Bienen-Wissen

Der Garten der Werkstatt ist weitläufig und so hat er sich bei der Standortleitung und Geschäftsführung dafür stark gemacht, dass die Werkstatt ein eigenes Bienenprojekt bekommt und ist damit auf großen Zuspruch gestoßen. 2019 hat er sich die Grundkenntnisse des Imkerns bei einem Kursbesuch im Wiener Landesverband für Bienenzucht angeeignet. Mittlerweile ist ihm seine Kollegin Magdalena Hiessmanseder gefolgt. Mit Frau Kainz haben die beiden eine passionierte Imkerin als Patin zur Seite (paradisgenuss.at).

#hekarnektar

Dank einer Spende der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist das Team in der Tagesstruktur kostenlos zu einem Bienenvolk, -stock, Zubehör und Fachliteratur gekommen. Eine Unterstützung, die über das Projekt 2028 der Bienenplattform Hektar Nektar zustande gekommen ist. Ziel dieser Initiative ist, dass es bis zum Jahr 2028 um zehn Prozent mehr Bienen in Österreich und Deutschland gibt.

Artenschutz verbindet

Robert Jez und Magdalena Hiessmanseder sorgen gemeinsam mit dem KollegInnen-Team und mit Menschen mit Beeinträchtigung für die Bienenvölker. Dabei können alle sinnvolle Arbeit leisten und erfahren viel über die Zusammenhänge der Natur. Das Team der Schuhfabrikgasse plant, möglichst viele Menschen für das Artenschutz-Projekt zu begeistern und zusammenzubringen. So stehen zum Beispiel Workshops rund um die Bienenzucht, das gemeinsame Gewinnen von Honig, das Weiterverarbeiten von Wachs und einiges mehr am Programm.

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