Manche Reisen sind mehr als nur ein Ortswechsel – sie bleiben für immer im Herzen. Für Sascha Marzini aus der Lebenshilfe Wien war die Reise zum Nightrace 2026 nach Schladming genauso ein Erlebnis.
Manche Reisen sind mehr als nur ein Ortswechsel – sie bleiben für immer im Herzen. Für Sascha Marzini aus der Lebenshilfe Wien war die Reise zum Nightrace 2026 nach Schladming genauso ein Erlebnis.
Am 27. Jänner begann für Sascha die große Reise. Gemeinsam mit seiner Begleiterin Sandra Kaltenbrunner, Leiterin einer unserer Tagesstrukturen, ging es nach Schladming – dem Schauplatz eines der spektakulärsten Ski-Events des Jahres.
Schon im Falkensteiner Hotel Schladming wartete der erste Höhepunkt: ein persönliches Zusammentreffen mit Gerhard Burtscher, Vorstandsvorsitzender der BTV Vier Länder Bank und Sponsor des Helmdesignwettbewerbs. Ein Moment voller Wertschätzung und Stolz – denn Saschas Kunstwerk hatte ihn bis hierhergebracht.
Der Abend klang bei einem gemeinsamen Essen mit Benni Raich, ehemaligem Rennläufer, aus. Ein perfekter Auftakt für eine Reise, die emotionaler kaum hätte sein können.
Der nächste Tag hielt weitere unvergessliche Eindrücke bereit: Wellness im Hotel, ein Bummel durch die Stadt, gemeinsames Essen, Lachen und Staunen. Und dann dieses ganz besondere Gefühl, mitten unter tausenden Menschen zu stehen, gemeinsam zu jubeln, mitzufiebern und Teil von etwas Großem zu sein.
Von der VIP-Tribüne an der Planai aus verfolgten Sascha und Sandra das legendäre Nightrace. Um 17:45 Uhr war es dann so weit: Johannes Strolz ging im 1. Durchgang mit Saschas einzigartigem Helmdesign an den Start. Jeder Schwung, jede Sekunde wurde mit Spannung verfolgt.
Auch wenn es im zweiten Durchgang sportlich nicht ganz gereicht hat, war Johannes für uns ganz klar der Sieger der Herzen. Besonders berührend für Sascha war das persönliche Treffen mit dem Sportler – jemanden, den man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, plötzlich ganz nah zu erleben.
Für Sascha war der Gewinn des Helmdesignwettbewerbs weit mehr als ein Preis. Kunst ist für ihn – wie für viele Menschen mit Behinderungen – ein wichtiges Ventil, um Gefühle auszudrücken und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Dass sein Werk so viel Anerkennung erhielt und auf der großen Bühne des Nightrace sichtbar wurde, war etwas ganz Besonderes.
Diese Stimmung, diese Emotionen, dieses Miteinander – all das machte die Reise nach Schladming zu einem Erlebnis, das Sascha wohl nie vergessen wird.
Ein weiterer Höhepunkt folgte am Wochenende: Die Versteigerung des Rennhelms auf dem Internetportal aurena.at von Johannes Strolz brachte 3.800 Euro für den guten Zweck ein. Der gesamte Betrag kommt der Lebenshilfe Wien zugute.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich an der Auktion beteiligt haben, und bei allen, die diese Aktion möglich gemacht haben.
Wie im Sport kann es auch bei einem Wettbewerb nur einen Gewinner geben. Doch hinter diesem Erfolg stehen viele Menschen:
die Betreuer*innen, die unsere Kund*innen motiviert haben mitzumachen,
alle, die Zeichnungen eingeschickt haben,
Sandra Kaltenbrunner, die Sascha begleitet hat,
das Team der BTV Vier Länder Bank, dass diese Aktion initiiert und getragen hat,
und nicht zuletzt Johannes Strolz, der Saschas Helm auf der Piste in Schladming ins Rampenlicht gerückt hat.
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Gerhard Burtscher und Johannes Strolz werden demnächst Sascha in der Tagesstruktur in der Schuhfabrikgasse in Wien besuchen – genau dort, wo das besondere Helmdesign entstanden ist. Der Spendenscheck wird persönlich überreicht, und die Freude auf das Wiedersehen ist jetzt schon groß.
Danke für Momente, die bleiben.
Danke für gelebte Inklusion.
Danke für Kunst mit Herz.