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Austausch mit dem Verein gegen Tierfabriken: Tierschutz geht uns alle an

Eine Gruppe von Menschen, von denen einige Gehhilfen benutzen, posiert in einem Klassenzimmer. Auf einem Bildschirm hinter ihnen sind Ferkel und die Buchstaben „VGT“ zu sehen. Der Raum ist hell, hat Holzböden und ist modern eingerichtet.

Am 26. August 2026 hatten wir in der Lebenshilfe Wien besonderen Besuch: Nina Hammer vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) hielt einen spannenden Vortrag über Tierschutz. Organisiert wurde die Veranstaltung von unseren Integrationsbegleiter*innen.

Ein spannender Nachmittag mit Nina vom Verein gegen Tierfabriken

Unsere Kund*innen waren sehr interessiert und aufmerksam dabei. Viele hatten bereits einiges Wissen über Tiere und Tierschutz. Gemeinsam wurde deutlich: Tierschutz geht uns alle an – und jede*r von uns kann etwas dazu beitragen.

Was wir gelernt haben

Tiere haben Gefühle und Bedürfnisse wie wir. Deshalb sollten wir ihnen mit Respekt und Mitgefühl begegnen.

Wir haben unter anderem darüber gesprochen:

  • Adoptieren statt kaufen
  • Aufpassen bei Tieren aus Qualzucht, zum Beispiel bei Französischen Bulldoggen
  • Warum eine gute Haltung und ein respektvoller Umgang mit Tieren wichtig sind
  • Belohnen statt strafen

Besonders betroffen waren wir von den Informationen über die Schweinezucht. In Österreich gibt es rund 3 Millionen Schweine. Von 10 Schweinen leben 9 in Tierfabriken und in Massentierhaltung. Biologische Haltung ist daher vergleichsweise selten.

Viele Schweine leben unter schlechten Bedingungen und können ihre natürlichen Bedürfnisse kaum ausleben. Wir haben darüber gesprochen, was Schweine für ein gutes Leben brauchen und warum Stroh statt Beton unter Schweinehufen wichtig ist.

Gabriel aus dem Mitsprache-Team hat es auf den Punkt gebracht: „Tiere, die in Tierfabriken leben, werden eigentlich 24h gequält.“

Seine Worte haben uns noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, hinzuschauen und sich für bessere Bedingungen für Tiere einzusetzen.

Was können wir selbst tun?

Wir können alle im Alltag etwas für Tiere tun:

  • Nicht wegschauen
  • Weniger Fleisch essen
  • Vegane Alternativen ausprobieren
  • Beim Einkaufen bewusst darauf achten, was wir kaufen, zum Beispiel Bio-Produkte
  • Vereine wie den VGT unterstützen
  • Petitionen für den Tierschutz unterschreiben

Danke fürs Augenöffnen!

Der Vortrag hat uns zum Nachdenken gebracht und unsere Aufmerksamkeit für das Thema Tierschutz gestärkt. Vielen Dank an Nina vom Verein gegen Tierfabriken für den spannenden und wichtigen Input!

Wer mehr über Tierschutzunterricht erfahren möchte, findet weitere Informationen auf: www.tierschutzunterricht.at

Dort gibt es Informationen über den VGT-Tierschutzunterricht, interaktive Angebote und Möglichkeiten, einen Tierschutzunterricht für Schulen und Bildungseinrichtungen anzufordern.

Tierschutz geht uns alle an. Gemeinsam können wir etwas verändern.