Quelle: www.geko.wien

Wie der „GeKo“ nicht nur in Coronazeiten hilft

Der „GeKo“ steht für „Gesundheitskommunikation“. Er unterstützt Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und deren Angehörigen bei der Kommunikation mit medizinischem Personal in Arztpraxen, Ambulanzen und Spitälern.

Wie macht er das?

Den GeKo gibt es als Pass und als Mappe. Kernstück bei beiden sind wichtige Kontaktdaten, medizinische und vor allem nicht-medizinische Informationen. Diese können von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen mit Hilfe ihrer Angehörigen umfassend und aktuell am Computer eingegeben werden. Es werden dabei keine der vertraulichen Daten im Internet gespeichert. Einmal eingegeben, ausgedruckt und in Pass und Mappe eingelegt, stehen die Daten jederzeit rasch und übersichtlich zur Verfügung, wenn man sie braucht! Die Mappe kann man noch mit Befunden, Medikamentenlisten, Arztbriefen, Bestellungsurkunden als ErwachsenenvertreterIn sowie PatientInnenverfügungen ergänzen.

Wo kann man den GeKo brauchen?

  • Ein Mensch mit intellektueller Beeinträchtigung kann selbst zum Arzt gehen und braucht nicht mehr zwingend eine Begleitung
  • Ein/e Angehörige/r muss nicht mehr für die gesamte Dauer eines Krankenhausaufenthaltes mitaufgenommen werden
  • Im Notfall sind für Rettungs-SanitäterInnen oder Krankenhauspersonal alle Infos schnell zur Hand
  • Auch für den Austausch zwischen Wohnort und Arbeitsplatz bzw. bei Betreuerwechsel oder Standortwechsel ist der GeKo gut geeignet
  • Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörigen selbst kann der GeKo als Nachschlagewerk dienen
  • Insbesondere in Coronazeiten kann der GeKo entscheidende Hilfe bieten, wenn Begleitpersonen im Spital der Zutritt verwehrt werden sollte und wichtige Informationen nur so der wechselnden Stationsbesetzung zukommen sollen! (z.B. „Kann MNS nicht tragen oder nur unter bestimmten Bedingungen, hat bestimmte Vorerkrankungen, unkooperatives Verhalten usw. und ist dadurch mehr gefährdet bzw. kann andere mehr gefährden, wenn man dies und das nicht beachtet“, u.ä.)

Wie kann man den GeKo bekommen?

Alle Informationen sind auf der Homepage www.geko.wien des Dachverbands der Wiener Sozialeinrichtungen zu finden. Dort können Sie

  • Sich die Ausweishülle und die Mappe zuschicken lassen
  • Die Leerformulare im PDF-Format für Pass und Mappe runterladen
  • Eine Ausfüllhiilfe und einen fertig ausgefüllten Musterpass zu Hilfe nehmen
  • Alle Ihre Fragen im Zusammenhang mit GeKo an die ExpertInnen des Dachverbands richten.

Für Fragen zum GeKo steht Ihnen auch die Angehörigenberatung der Lebenshilfe Wien gerne zur Verfügung:

Mag. Bernhard Schmid
Tel.: 01 – 812 26 35 -47
E-Mail:
b.schmid@lebenshilfe.wien

 

 

 

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