Jung und Jung gesellt sich gern

Der Projekttag am 30. Mai im Diefenbachgymnasium im 15. Bezirk bot Schülerinnen der 7. Klasse und Klientinnen der Lebenshilfe Wien Spaß am gemeinsamen Spiel und Bewegung sowie überraschende Begegnungen.

11 SchülerInnen und nochmal so viel KlientInnen aus der Lebenshilfe-Werkstatt in der Brehmstraße im 11. Bezirk wagten das Experiment und stimmten zu, an einem gemeinsamen Sporttag im Turnsaal des Gymnasiums mitzumachen. Für die meisten SchülerInnen war es etwas Neues, Menschen mit Behinderung so nahe und so persönlich über einen längeren Zeitraum zu begegnen. Und auch für die KlientInnen war es nicht alltäglich, auf Augenhöhe und gemeinsam mit den SchülerInnen Geschicklichkeitsübungen und Hindernis-Parcours zu bewältigen.

Doch die anfängliche Unsicherheit wich sehr bald einer unbeschwerten Fröhlichkeit! Im gemeinsamen Bewältigen der Aufgaben, die sehr gut vom pädagogischen Team der Lebenshilfe Wien und der Schule vorbereitet waren, traten die individuellen Unterschiede in den Hintergrund und die Freude über die Erreichung der jeweiligen Ziele in den Vordergrund. So mussten Holzblöcke mit Hilfe von Seilen von einer ganzen Gruppe gleichzeitig bewegt und aufgestapelt werden. Oder Luftballons ohne Bodenberührung in einer Kette von einem zum anderen geschupst werden. Oder ein Hindernis-Parcours so bewältigt werden, dass ein Hütchen dabei nicht vom Kopf fällt. Jeder und jede sollte das Ziel nach seinen/ihren Möglichkeiten und gemeinsam in der Gruppe bewältigen können, was auch durchaus gelang! Da schmeckte die gemeinsame Pizza zu Mittag umso besser.

Fazit der gelungenen Veranstaltung: Über den Zaun schauen und auf andere „Unbekannte“ zugehen lohnt sich, Berührungsängste wurden nachhaltig abgebaut, Gemeinsamkeiten erkannt und Unterschiede respektiert. Eine „Schule fürs Leben“ eben, die noch dazu viel Spaß gemacht hat!

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