Auszug aus der Schönbrunner Straße

Am 2. Juli 2015 war es soweit: der unwiderruflich letzte Tag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentrale der Lebenshilfe Wien am Standort Schönbrunner Straße im 12. Bezirk war angebrochen!

Eindrücke vom Auszug:


So manche der 18 Mitarbeiter/innen haben insgeheim wohl eine Träne verdrückt: sind sie doch zum Teil viele Jahre Tag für Tag an den Bürostandort in der Schönbrunner Straße 179 zum Arbeiten gekommen. Dieser Standort, der im Jahr 1985, also vor 30 Jahren bezogen wurde, wurde für sie – nun, Heimat wäre vielleicht übertrieben zu sagen -, aber zu einem vertrauten Ort, an dem nicht nur die tägliche Arbeit erledigt wurde, sondern viele Begegnungen mit den Freund/innen und Partner/innen der Lebenshilfe Wien stattgefunden haben. Verzweifelten Ratsuchenden wurde geholfen, sorgenvollen Eltern wurden mit der Zuteilung von Wohnplätzen Entlastung verschafft, gut gelaunte Klient/innen kamen als Postboten ihrer Einrichtungen oder für Fortbildungsveranstaltungen und Selbstvertreter-Treffen immer wieder gerne vorbei. Wichtige Gespräche wurden mit der Vereinsleitung geführt, die schicksalshafte Auswirkungen für Einzelpersonen oder für die ganze Lebenshilfe haben konnten. Von hier aus wurde das komplizierte Geflecht einer Organisation von 270 Mitarbeiter/innen und 420 Klient/innen gewissenhaft geführt und verwaltet.

Ab dem 3. Juli ist das alles Geschichte! Doch zum Glück ziehen die Menschen an den neuen Standort Brehmstraße 12 im 11. Bezirk und erbringen von dort weiterhin ihre wertvollen Dienste für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und deren Angehörigen.

Weil es ja doch weitergeht, noch dazu in einem modernen, freundlichen Bürohaus, war es dann doch wieder nicht so schwierig, Abschied zu nehmen. Die Vorfreude auf das neue Büro wurde größer, und das Befüllen der hunderten Umzugskartons mit viel Humor bewältigt.

ADE SCHÖNBRUNNER STRASSE – AUF IN DIE BREHMSTRASSE!

 

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